An dieser Stelle 9 schöne Tweets aus dem verganenen Jahr. Viel Spaß beim Schmunzeln, Nachdenken oder Lachen!

Screenshot-Quellen: Twitter.com

Allgemein , Twitter

Wie schon 2013 bei meiner großen USA-Rundreise habe ich eine große Webseite zu meinem diesjährigen Urlaub gestaltet. Ich war zwei Wochen mit dem Fahrrad an der Ostsee unterwegs und bin von Flensburg bzw. der dänischen Grenze über Kiel nach Lübeck gefahren.

Viel Spaß beim Lesen!

Allgemein

Darüber, dass das niederländische Startup Blendle vorgestern in Deutschland gestartet ist, wurde im Netz weitgehend berichtet ( zB. hier, hier oder hier). Nach drei Tagen Nutzung möchte ich hier eine Lanze für den Dienst brechen.

blendle1

Worum geht’s?
Bei Blendle kann man einzelne Artikel diverser Zeitungen und Zeitschriften für geringe Beträge einzeln kaufen. Fast alle großen deutschen Blätter sowie diverse Lokalzeitungen sind dabei, etwa Spiegel, Süddeutsche, Zeit, RP, Chip, Kicker, Gala, Neon und Handelsblatt um nur einige zu nennen. Um Artikel zu entdecken kann man Ressorts auswählen, die einen interessieren, zusätzlich gibt es „StaffPicks“, also redaktionell ausgewählte und als lesenswert empfohlene Artikel. Des Weiteren lassen sich alle Zeitungen auch Seite für Seite durchblättern. Dabei sind die Texte bis auf die Überschrift und die ersten Zeilen unscharf, erst wer zahlt kann sie klar lesen. Im Lesemodus werden die Texte in horizontal nebeneinander angeordneten Spalten angezeigt, das ist sehr angenehm und fühlt sich fast wie eine richtige Zeitung an – perfekt für den Frühstückstisch.

Was kostet es?
Die beste Nachricht zuerst: Bei der kostenlosen Anmeldung bei Blendle gibt es 2,50€ Startguthaben, man kann den Dienst also ohne Kosten testen und muss noch nicht einmal Zahlungsdaten angeben. Allgemein scheint Blendle sehr kulant: Versehentlich geöffnete Artikel (es gibt keinen „Wollen Sie diesen Artikel wirklich kaufen?“-Hinweis) werden, wenn man sie schnell wieder schließt, nicht berechnet und man kann Artikel bei Nicht-Gefallen „zurückgeben“. Die Preise der Artikel hängen meist von der Länge ab. Kurze Meldungen gibt es für 10 Cent, etwas längere für 20. Normale Artikel kosten je nach Blatt 40 bis 90 Cent, ein sechseitiger Spiegel-Artikel 1,99€. Dies als günstig oder teuer zu bewerten finde ich schwer. Es handelt sich um eine Warenkategorie, für die man bisher nie gezahlt hat. Eine sinnvolle Regelung bei Blendle: Kauft man mehrere Artikel aus einer Zeitung zahlt man nie mehr als die Zeitung als Ganzes kosten würde. Bei Tageszeitungen sind das ein bis zwei Euro, Wochenzeitungen kosten etwa drei bis sieben Euro – die üblichen E-Paper Preise.

Warum ist Blendle für mich die Lösung?
Ich möchte für Journalismus zahlen. Onlinewerbung ist tendenziell nervig und kann oft die Kosten einer Redaktion nicht nachhaltig und langfristig decken (schätze ich zumindest). Natürlich gab es bisher auch schon E-Paper und App Lösungen, dort gab es aber in der Regel nur ganze Zeitungen zu kaufen. Auch musste man sich Inhalte verschiedener Blätter einzeln zusammensuchen. Mit Blendle gibt es nun eine Plattform, auf der man Artikel schick serviert von diversen Medien zusammengetragen sehr bequem lesen kann. Trotz der kleinen Artikel-Preise ist die Sache natürlich nicht ganz billig. Kleinvieh macht eben auch Mist. Die einfache Bedienung macht Lust neue Artikel zu öffnen, auch ist man es im Netz nicht gewöhnt, für jeden Klick zu zahlen. Wenn man sich so fröhlich seine eigene Zeitung zusammenklickt, wird es bei durchschnittlich 50 Cent pro Artikel schnell sehr viel teurer als am Kiosk oder beim klassischen Zeitungsabo. Auf der anderen Seite stehen jedoch die Vielfalt und Wahlfreiheit, die man erhält. Auch sind die Preise stets angezeigt. Mir gefällt vor allem die Flexibilität: Ein (E-Paper)-Zeitungsabo wäre mir zu teuer, bei Blendle kann ich lesen was ich will, wann ich will und gehe die Kaufentscheidung immer nur für den Artikel ein, den ich auch lese.

Gefallen gefunden? Hier entlang.

Internet

Nachdem ich hier vor einigen Monaten bereits ein ausgezeichnetes Zeitraffer-Video meiner Heimat- und natürlich Lieblingststadt Köln gepostet hatte, folgt nun eines meiner Lieblingsurlaubsregion Kärnten in Österreich: Das Video des Fotografen Michael Stabentheiner zeigt beeindruckende Aufnahmen des Wolkenflusses zwischen den Bergtälern und atemberaubende Sternenhimmel. Da bekommt man direkt Fernweh…

Das Video gibt es auf Vimeo:

sowie auf Youtube. Dort sogar in 8k Auflösung (falls ihr zu den 10 Leuten in Deutschland gehört, deren Internetleitung das in akzeptabler Ladezeit hergibt).

Allgemein

Nachdem ich im Sommer bereits auf eine Interview-Reihe mit Korrespondenten in der WDR2 Weltzeit hingewiesen hatte, gab es zwischen den Jahren drei neue Sendungen in diesem Format. Natürlich nicht mehr unter dem Namen „Sommergäste“, das ändert aber nichts an meiner Empfehlung, den interessanten Gesprächen zu lauschen:

Antje Diekhans aus Nairobi/ Ostafrika (mp3)

Herman Krause aus Moskau (mp3)

Nicole Markwald aus Los Angeles / Westküste der USA (mp3)

Weitere Folgen im oben verlinkten Beitrag bzw. im Weltzeit RSS Feed.

Allgemein

An dieser Stelle mal wieder ein Youtube-Klicktipp, aber ein wirklich ganz besonderer. Es handelt sich um die Doku „Computerfieber – Die neue Lust im deutschen Familienalltag„, ausgestrahlt vor genau 30 Jahre im NDR. Der 43-minütige Film ist heute aus vielen Perspektiven sehenswert.

Zum einen wäre da das Aussehen der Leute, ihre Ausdrucksweise, die Wohnungen, in denen sie sitzen und die Rückschlüsse auf ihr Leben, die man aus Alltags-Berichten schließen kann. Eigentlich sind die 30 Jahre Zeit zwischen heute und der Doku ja gar nicht so viel, aber für jemanden wie mich, der gut 10 Jahre jünger ist als dieser Film ist es doch eine ganz unbekannte Welt. Ein bisschen anderes sieht es bei den technischen Aspekten aus. Die alten Heimrechner kennt man von Fotos und auch von einem Akustikkoppler hatte zumindest ich schon mal gehört. Trotzdem ist es doch toll, diese Gerätschaften einmal im Alltagseinsatz zu sehen.

Der interessanteste Aspekt dieser Doku ist wohl das Bild über die Beziehung zwischen Mensch und Maschine, welches die Protagonisten der Doku zeichnen. Zum Beispiel gibt es mehrere Szenen, in denen Familien auf der Couch sitzen und Vater, Mutter, Tochter und Sohn über die Zukunft des Computer-Einsatzes spekulieren. Sie geben ihre Faszination und ihre Ängste darüber preis und es ist immer wieder verblüffend, dass Thesen auftauchen, die man heute fast 1:1 auch noch von vielen Menschen so hören kann. Sei es die Frage, ob es richtig ist, so viel Zeit mit dem Computer zu verbringen und auch die Sorge über eine elektronische Totalüberwachung. Beides taucht im Film regelmäßig auf und besonders letztere ist seit vergangenem Jahr wieder größer denn. Auch die Rasenmäher-Roboter, die ein junger Mann sich als Vision der Zukunft vorstellt, sind Realität geworden. Besonders interessant finde ich, dass viel vom Online-Shopping gesprochen wird, wurde zum Beispiel Amazon doch erst 10 Jahre später gegründet.

Viel Spaß beim Anschauen! Und falls das noch nicht rüber gekommen sein sollte: Es lohnt sich wirklich!

Allgemein

Die Weltzeit ist eine WDR2-Sendung, die sich Dienstags ab 19:00 aktuellen und zeitlosen Geschichten aus anderen Ländern widmet. Die Berichte stammen in der Regel von den zuständigen ARD-Hörfunk-Korrespondenten in den jeweiligen Ländern. Einige dieser Korrespondenten waren diesen Sommer in der Weltzeit zu Gast und ihnen wurde jeweils die ganze Sendung gewidmet. Abzüglich Musik, Nachrichten etc. sind so rund 45min lange Interviews rund um den Alltag eines Korrespondenten und natürlich die Eigenschaften eines Berichtsgebietes entstanden. Mir hat das Hören aufgrund der freundlichen Gesprächsatmosphäre und den ineressanten Antworten der Korrespondenten, die sich mit „ihren Ländern“ wirklich gut auskennen, sehr gefallen!

Hier die sechs Interviews mit Info-Text und mp3-URL:

Julio Segador aus Südamerika (mp3) (meiner Meinung nach das Beste gespräch)
Gabi Biesinger aus London (mp3)
Jan-Philippe Schlüter aus Johannesburg (mp3)
Ralph Sina aus Washington (mp3)
Udo Schmidt aus Singapur (mp3)
Jürgen Webermann aus Neu Delhi (mp3)

Alle mp3-Dataien finden sich auch im Podcast Feed der Weltzeit.

Die Berichtsgebiete gehen in der Regel weit über den angegben Ort hinaus.

Viel Spaß beim Hören!

TV & Radio

Das private Handy-Museum unseres Haushaltes – so viel zum Thema die Deutschen horten Elektroschrott.


(zum Vegrößern auf das Bild klicken)

Das sind natürlich, abgesehen vom Nexus4, nur die Geräte, die nicht mehr in Benutzung sind.

Mobil, Handy, Smartphone

Ein sehr gelungenes Zeitraffervideo von Köln, muss man natürlich in HD/ Vollbild gucken!

via koeln.de

Update 04.10.14:
Das Video scheint nicht mehr online zu sein. Schade. Diese Köln Timelapse kann ich aber genauso empfehlen!

Video

USA Reise 2013
 
 

Diesen Sommer war ich rund drei Wochen mit dem Bus in den USA unterwegs. Wir haben viel gesehen, waren in Städten an der Ost- und der Westküste, sind in Kanada bei den Niagarafällen und in Toronto gewesen und haben die tollen Nationalparks besucht.

Seitdem ich wieder zuhause bin, arbeite ich an einer Webseite, auf der all diese Eindrücke mit Text, Bildern, Videos, Audios, Karten und mehr zu sehen sein werden. Diese große Webseite ist jetzt so gut wie fertig und ich habe mich entschlossen, die Stück für Stück in Form eines Adventskalenders online zu stellen.

Die Webseite findet ihr unter folgendem Link:

http://johannesnolte.de/usareise2013/

Viel Spaß beim Lesen!

Allgemein